Gift im Solent

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Wissenschaftler haben gerade überall im Solent giftiges Pfas gefunden.

Boden. Wasser. Die gesamte Nahrungskette. Es sind schlechte Nachrichten.

Diese „ewigen Chemikalien“ befinden sich in geschützten Umweltstandorten. Vor der Küste Südenglands. Einige Proben erreichen Werte, die 13-mal höher sind als der sichere Grenzwert für Küstengewässer. Auch wenn einzelne Chemikalienkonzentrationen rechtlich in Ordnung aussahen? Die kombinierte Toxizität scheiterte immer noch.

Das ist eine Sache, die ich nicht unbedingt den Wasserversorgern zuschreibe… Deshalb sollten sie an der Quelle verboten werden.

Der Solent ist der Meeresabschnitt zwischen der Isle of Wight und dem britischen Festland. Teil des Ärmelkanals. Es sollte sauber sein. Stattdessen sieht es so aus, als würden die Chemikalien aus Abwasseranlagen, Abwasserentsorgungen, alten Mülldeponien und nahegelegenen Militärstützpunkten eindringen.

Es fühlt sich an wie eine Lücke in der Art und Weise, wie wir Schäden zählen. Wenn hier Öl auslaufen würde, würde die Industrie für die Beseitigung aufkommen. Sie beheben das Chaos. Das Abwasser ist einfach … undicht. Niemand zahlt. Prof. Alex Ford von der University of Portsmouth brachte es auf den Punkt.

Per- und polyfluoralkylische Substanzen (Pfas) werden nicht abgebaut. Immer.

Wir legen sie in beschichtete Pfannen. Lebensmittelverpackung. Wasserdichte Jacken. Weil sie ewig halten. Wissenschaftler bringen sie mit Krankheiten bei Menschen und Wildtieren in Verbindung. Aber unsere Vorschriften haben der Chemie nicht entsprochen.

Forscher überprüften Regierungsdaten. Utility-Tests. Sie haben sogar ein Dutzend Fischarten probiert. Algen. Wirbellosen. Das Gift stammte aus behandeltem Abwasser in Abwasseranlagen von Southern Water in Portsmouth und Fareham.

Außerdem sind 194 Abwasserüberläufe kartiert. Plus über 500 historische Mülldeponien in der Nähe. Ich sitze einfach da. Undicht.

Schweinswale hatten Pfas in ihrer Leber. Über sicheren Grenzen. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Weitaus mehr Wildtiere haben den neueren EU-Test auf kombinierte Toxizität nicht bestanden. Es kommt darauf an, wie diese Chemikalien interagieren.

Alle bis auf sieben Oberflächengewässer in England bestehen diesen kombinierten Test nicht. Auch die abgelegenen Seen Schottlands sind nicht sicher.

„Ich glaube nicht, dass unsere Geschichte nur auf den Solent zutrifft.“ Ford glaubt, dass der Rest des Vereinigten Königreichs genauso aussieht.

Southern Water wehrte sich nicht allzu sehr. Sie gaben zu, dass wir Gesetze brauchen. Bestimmte Chemikalien an der Quelle verbieten.

„Die Bewältigung dieses Problems ist eine Herausforderung für die Gesellschaft.“ Sie sind sich einig, dass es die einzige wirkliche Lösung ist, es aus den Rohren fernzuhalten.

Beweise belegen dies. Verbieten? Es geht runter.

Die EU drängt auf ein generelles Verbot von Pfas. Vielleicht mit kleinen Ausnahmen für die Medizin. Die britische Regierung verspricht einen Rahmen. Sie sagen, sie würden sich beraten. Sie sagen, dass sie weitere Tests durchführen werden, wenn im Februar ein Plan herauskommt.

Warten.

Sie planen einen Plan?

Calum Duncan von der Marine Conservation Society, der die Studie finanziert hat, kritisierte dies.

„Wir müssen weiter gehen. Schneller.“

Er sagte, es sei nicht gut genug, nur auf einem Plan zu sitzen. Mit der Wasserreform gibt es derzeit eine Lücke. Eine einmalige Chance.

Sie müssen handeln.

Aber die Regierung berät noch. Und die Chemikalien sind immer noch da.