Der Vollmond im Februar, der wegen des in den nördlichen Regionen zu dieser Jahreszeit üblichen starken Schneefalls traditionell als Schneemond bekannt ist, bescherte kürzlich den Nachthimmel mit einem atemberaubenden Schauspiel. Der Astrofotograf Josh Dury hat am 1. Februar ein besonders eindrucksvolles Bild aufgenommen, das den silbrigen Glanz des Mondes neben zarten Schneeglöckchen im Vordergrund zeigt.
Die Wissenschaft hinter dem Schuss
Das Foto zeigt dunkle Mondmeere und Einschlagskrater auf der Mondoberfläche – Details, die dank Durys Expertentechnik sichtbar sind. Er verwendete eine Sony A7S III-Kamera mit einem Sigma 150-600 mm Sport-Teleobjektiv, stabilisiert durch ein Benro Tortoise-Stativ. Das endgültige Bild ist eine Zusammenstellung mehrerer Belichtungen, die sorgfältig gestapelt wurden, um die Schärfe sowohl im Vordergrund als auch auf der Mondoberfläche zu bewahren.
Timing und Bedeutung
Dury weist darauf hin, dass diese Aufnahme aufgrund der anhaltenden Wolkendecke erst nach drei Versuchen gelang und der klare Himmel nur kurz anhielt. Er verbindet das Bild mit Imbolc, dem ersten Vierteltag, und beschreibt es als „eine Stimme aus der Natur selbst“, die den Übergang vom Winter zum Frühling signalisiert. Dieser Zeitpunkt ist kulturell bedeutsam; Der Schneemond markiert traditionell eine Übergangsperiode in vielen Kulturen der nördlichen Hemisphäre.
Warum das wichtig ist
Der Name des Schneemondes ist nicht nur poetisch. Historisch gesehen war diese Mondphase aufgrund der starken Schneefälle im Februar ein wichtiger Meilenstein für Gemeinden, die auf Winterjagd und Ressourcenmanagement angewiesen sind. Heute erinnern uns Bilder wie das von Dury an die natürlichen Rhythmen, die unsere Welt immer noch prägen, auch wenn menschliche Aktivitäten die Landschaft zunehmend dominieren. Das Bild unterstreicht die dauerhafte Schönheit himmlischer Ereignisse und die Fähigkeit, sie einzufangen.
Der Schneemond ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, dass die Natur auch im tiefsten Winter ihren Erneuerungszyklus fortsetzt.
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