Eine Überprüfung durch den Senat zeigt, dass die persönliche Prüfung der Ausgaben der Federal Emergency Management Agency (FEMA) durch die Gouverneurin von South Dakota, Kristi Noem, im vergangenen Jahr zu erheblichen Verzögerungen bei der Genehmigung der Katastrophenhilfe geführt hat, wodurch Hunderte wichtiger Projekte wochenlang ins Stocken geraten sind. Die Ergebnisse basieren auf internen Regierungsdaten der Senatoren Gary Peters und Andy Kim und verdeutlichen, wie sich bürokratische Aufsicht direkt auf die Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Katastrophenhilfe auswirken kann.
Durchschnittliche Verzögerung von drei Wochen
Die Überprüfung zeigt, dass Noems Überprüfungen aller FEMA-Ausgaben, die 100.000 US-Dollar überstiegen, zu einer durchschnittlichen Verzögerung von drei Wochen bei der Genehmigung der Hilfe führten. Das war kein kleines Problem; Projekte, die von vorübergehenden Unterkünften für Überlebende von Waldbränden bis hin zur Arbeitslosenhilfe bei Katastrophen reichten, wurden auf Eis gelegt, bis sie ihre Genehmigung erhielt.
Spezifische Beispiele für Auswirkungen
Die Daten zeigen reale Konsequenzen:
- Überlebende des Sturms in Südflorida (April 2023): Im September letzten Jahres warteten von schweren Stürmen und Tornados betroffene Personen immer noch auf weitere Katastrophenhilfe bei Arbeitslosigkeit.
- Maui Wildfire Housing (4. August 2023): Ein Verlängerungsvertrag für vorübergehende Unterkünfte für Überlebende der verheerenden Waldbrände auf Maui war bis zum 8. September nicht genehmigt worden, was zu Unsicherheit bei den Bewohnern über ihre zukünftige Unterkunft führte.
Warum das wichtig ist
Die Verzögerungen waren nicht nur bürokratische Unannehmlichkeiten. Sie bedeuteten, dass echte Menschen – Opfer von Naturkatastrophen – während des Wartens auf Hilfe anhaltender Not und Instabilität ausgesetzt waren. Die FEMA soll schnelle Hilfe leisten, doch eine übermäßige Aufsicht kann ihre Fähigkeit, dies zu tun, beeinträchtigen. Diese Situation wirft Fragen über das Gleichgewicht zwischen finanzieller Verantwortung und den dringenden Bedürfnissen der von der Katastrophe betroffenen Gemeinden auf. Die Tatsache, dass diese Überprüfung auf Whistleblower-Daten basierte, deutet auf einen Mangel an Transparenz bei der anfänglichen Behandlung dieser Verzögerungen hin.
Die Untersuchung des Senats verdeutlicht ein kritisches Spannungsverhältnis: Rechenschaftspflicht bei den Ausgaben ist zwar notwendig, darf aber nicht auf Kosten der rechtzeitigen Hilfe für diejenigen gehen, die sie dringend benötigen.
