додому Без рубрики NASA verzögert Artemis-II-Mondmission aufgrund eines kritischen Raketenproblems

NASA verzögert Artemis-II-Mondmission aufgrund eines kritischen Raketenproblems

NASA verzögert Artemis-II-Mondmission aufgrund eines kritischen Raketenproblems

Die NASA hat den Start ihrer mit Spannung erwarteten Artemis-II-Mission verschoben, die zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wieder Astronauten zum Mond schicken soll. Die Verzögerung ist auf ein neu entdecktes technisches Problem mit dem Heliumflusssystem der Rakete zurückzuführen, das bei letzten Kontrollen vor dem Start festgestellt wurde.

Komplikationen in letzter Minute

Der ursprünglich für den 6. März geplante Start der Mission steht nun vor einer Verschiebung auf unbestimmte Zeit, da die Ingenieure sich bemühen, das Problem anzugehen. Helium ist für die Druckbeaufschlagung der Treibstofftanks und die Kühlung der Raketensysteme von entscheidender Bedeutung, weshalb jede Störung ein erhebliches Problem darstellt. Dieser Rückschlag folgt auf eine Reihe früherer Korrekturen, darunter die Behebung von Wasserstofflecks, die bei einer früheren „Nassprobe“ im Kennedy Space Center entdeckt wurden.

Ein zweiter Versuch wurde unterbrochen

Trotz Abschluss einer Vollbetankungssimulation mit 730.000 Gallonen Treibstoff zwang die Entdeckung der Unterbrechung des Heliumflusses über Nacht die NASA dazu, den Startzeitplan neu zu bewerten. Die anfängliche Zuversicht nach der erfolgreichen Probe war nur von kurzer Dauer, da die Agentur nun anerkennt, dass weitere Wartungsarbeiten erforderlich sind, bevor sie fortfahren kann.

Die Crew und Missionsziele

Die Artemis-II-Mission wird vier Astronauten – Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch (alle USA) und Jeremy Hansen (Kanada) – auf eine zehntägige Reise in die Umlaufbahn des Mondes befördern. Die Besatzung wird Nahstudien der Mondoberfläche durchführen, um Daten für zukünftige Missionen zu sammeln. Die NASA hofft, dass diese Mission den Weg für Artemis III frei macht, die zum ersten Mal seit 1972 wieder Astronauten auf dem Mond landen wird.

Rückschläge sind häufig

NASA-Administrator Jared Isaacman räumte die öffentliche Enttäuschung ein und betonte gleichzeitig, dass die Erforschung des Weltraums technische Herausforderungen mit sich bringt. Er verwies auf das vorzeitige Ende der Gemini-8-Mission von Neil Armstrong aufgrund eines technischen Problems und verdeutlichte damit, dass selbst historische Raumflüge nicht vor Rückschlägen gefeit sind.

Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt die NASA bestrebt, die Monderkundung wieder aufzunehmen. Die Agentur wird Aktualisierungen bereitstellen, sobald das Problem gelöst ist, wobei die geschätzte Zeitspanne „Wochen“ beträgt, bevor die Mission neu bewertet werden kann. 🚀

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