Der Mond befindet sich derzeit in seiner Phase des zunehmenden Halbmondes und wird zunehmend am Nachthimmel sichtbar. Am 23. Februar 2025 sind etwa 36 % der Mondoberfläche beleuchtet. Das bedeutet, dass der Mond als schmaler Lichtstreifen erscheint, der jede Nacht größer wird.
Heute Abend den Mond beobachten
Für Gelegenheitsbeobachter sind mehrere markante dunkle Mondmerkmale, bekannt als mares (lateinisch für Meere), leicht zu erkennen. Dazu gehören das Mare Fecunditatis, das Mare Tranquillitatis und das Mare Serenitatis.
Beobachter mit Ferngläsern können weitere Details wie den Endymion-Krater und das Mare Nectaris erkennen. Wer Teleskope nutzt, kann sogar noch feinere Merkmale beobachten, darunter die Landeplätze von Apollo 16 und 17 sowie die Rupes Altai, eine dramatische Klippe auf der Mondoberfläche.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond ist für den 3. März 2025 geplant. Der vorherige Vollmond fand am 1. Februar statt und markierte einen etwa 29,5-tägigen Mondzyklus. Dieser Zyklus wird durch die Zeit bestimmt, die der Mond benötigt, um eine Umlaufbahn um die Erde zu vollenden.
Mondphasen verstehen
Die Phasen des Mondes ergeben sich aus seiner Umlaufbahn um die Erde und den wechselnden Winkeln, in denen das Sonnenlicht von seiner Oberfläche reflektiert wird. Obwohl wir immer die gleiche Seite des Mondes sehen, variiert die Menge der beleuchteten Oberfläche während seiner Umlaufbahn, wodurch die acht unterschiedlichen Phasen entstehen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist vollständig beleuchtet.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Licht zu verlieren.
- Drittes Viertel: Die linke Seite des Mondes ist beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er verschwindet.
Der Mondzyklus ist ein grundlegender Teil des Verständnisses der Beziehung unseres Planeten zu seinem nächsten himmlischen Nachbarn. Die Beobachtung dieser Phasen ermöglicht es uns, die Zeit zu verfolgen und einen Überblick über die Stellung der Erde im Sonnensystem zu gewinnen.

































