Ridley Scott begann nicht als Filmregisseur. Er war Kunststudent. Er wurde am 30. November 1937 in South Shields, Durham, England, geboren und verbrachte seine frühen Karrieren als Bühnenbildner und Regisseur für das britische Fernsehen. Dieser Hintergrund in visuellem Geschichtenerzählen und praktischen Effekten sollte seine gesamte Filmografie bestimmen.
1967 gründete er seine eigene Produktionsfirma. Nicht um Features zu machen. Fernsehwerbung machen. Es klingt wie ein Umweg, aber es gab ihm die Kontrolle über seine eigene kreative Leistung, bevor er jemals ein abendfüllendes Drehbuch in die Hand nahm.
Sein erster Spielfilm war „The Duellists“ (1977). Ein ruhiger Arthouse-Eintrag. Dann kamen die Filme, die das Genre veränderten.
Wie Alien und Blade Runner die 80er Jahre definierten
Alien (1979) kam in die Kinos. Dann folgte Blade Runner (1982).
Blade Runner war anfangs kein großer Kassenschlager. Es wurde zum Kultklassiker. Der Film ist für seine lebhaften, dunklen Bilder bekannt, ein Stil, der dem hellen, glänzenden Science-Fiction-Film der damaligen Zeit fremd vorkam. Scott meisterte den atmosphärischen Thriller.
Welcher Film von Ridley Scott wurde als bester Film ausgezeichnet?
Fans diskutieren oft über seine beste Arbeit. Doch die höchste Auszeichnung der Branche wurde „Gladiator“ (2000) verliehen. Dieser Film gewann den Oscar für den besten Film.
Zwischen diesen beiden Säulen schuf Scott weitere bemerkenswerte Titel. Someone to Watch over Me (1987) und Thelma & Louise (1991) zeigen einen Regisseur, der gerne den Ton wechselt. Vom düsteren, gewalttätigen Thelma & Louise bis zum historischen Epos Gladiator ist die Bandbreite groß.
Scotts Karriereverlauf ist eindeutig. TV-Set-Designer. Kaufmännischer Leiter. Kult-Science-Fiction-Autor. Oscar-Gewinner. Dieser Verlauf erklärt, warum seine Filme visuell so konkret wirken, selbst wenn das Thema abstrakt oder futuristisch ist.
























